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Höllriegel-Park

Beschreibung
Franz Höllriegel (1794–1858) war ein Steinmetz und Baumeister, der von Leo von Klenze nach München geholt wurde und mit Steinmetzarbeiten beim Bau der Glyptothek am Königsplatz für König Ludwig I. betraut wurde. [ 2 ] In der Folge wurde er mit weiteren Bauen am Königsplatz und am Münchner Siegestor beauftragt. Anschließend ging er für Ludwig zur Walhalla oberhalb der Donau bei Donaustauf und bekam dort vom König einen Basalt-Steinbruch geschenkt. 1820 beantragte er eine Steinmetzkonzession in München als Voraussetzung für die Ansiedlung und das Bürgerrecht. 1822 wurde sein Antrag nach Streitigkeiten mit den beiden bestehenden Steinmetzbetrieben in der Stadt bewilligt. 1835 bekam er von König Ludwig einen Steinbruch im Isartal geschenkt, bei dem es sich wahrscheinlich noch nicht um das spätere Höllriegelskreuth handelte. Ab 1841 kaufte der wirtschaftlich ungeheuer erfolgreiche Höllriegel im Isartal unterhalb von Pullach den Sedlmeierhof, den heutigen Brückenwirt , an der Fähre nach Grünwald mit etwa 60 ha. In den folgenden Jahren und nach seinem Tod durch seine Frau wurden insgesamt rund 300 ha am Hang südlich von Pullach erworben, darunter mehrere Steinbrüche von Nagelfluh , einem minderwertigen Konglomerat-Gestein, das sich aber für Fundamente eignet. Höllriegel machte den Sedelmeierhof im Stil eines Gutshof zu seinem Landhaus, das er neben mehreren Wohn- und Werkstattgebäuden in München nutzte. 1852 ließ er sich von Konig Ludwig das Recht einräumen, den Gutshof und seinen Grundbesitz im Tal und auf der Höhe der Flussterrasse als Höllriegelskreuth in amtliche Karten einzutragen: Die Rodung des Höllriegel.
Details
- Kategorie
- Park
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/h%c3%b6llriegel-park
- Wikidata Id
- Q98650452
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026