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Maria im Walde

Beschreibung
Ende 1913 scheint sich der Grundstücksmakler Mathias Grundler entschlossen zu haben, für die Siedler „ein den Verhältnissen entsprechendes Kirchlein zu bauen“, unterstützt wurde er dabei von Bürgermeister Josef Kyrein, der ein Waldstück neben der Mariensäule dafür kostenlos zur Verfügung stellte. Der Bau wurde im Frühjahr 1914 begonnen, der Beginn des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914 verhinderte die Fertigstellung, der Bau verfiel zusehends. Einen Weiterbau lehnte das Ordinariat 1918 ab. Nunmehr entschlossen sich einige Siedler, die Angelegenheit in eigene Hände zu nehmen. Am 16. Mai 1920 wurde ein Kirchenbau-Verein gegründet, mit Vereinsziel: „Der Kirchenbau-Verein der Gartenstadt Neubiberg bezweckt die Erbauung einer römisch-katholischen Kirche in der Gartenstadt Neubiberg sowie die Aufbringung der hierzu erforderlichen Geldmittel.“. Am 31. Juli 1920 übereigneten Josef und Kreszenz Kyrein notariell das Grundstück „zu 0,412 ha mit der darauf stehenden Waldkapelle im Rohbau“ dem Kirchenbau-Verein. Eine geplante Einweihung noch am Kirchweihsonntag 1920 (17. Oktober) scheiterte, weil der Verein nicht rechtzeitig mit dem Ordinariat Verbindung aufgenommen hatte. Am 5. Juni 1921 schließlich wurde die Kapelle vom damaligen Generalvikar Michael Buchberger geweiht. Sie erhielt den Namen „Maria im Walde“. Im Tympanon war Jesus, von Engeln umgeben, dargestellt. [ 5 ]
Details
- Kategorie
- Kirche
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/maria_im_walde_(neubiberg)
- Wikidata Id
- Q96634386
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026