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Marienklause

Beschreibung
Martin Achleitner war Wassermeister der an dieser Stelle gelegenen Auer-Mühlbach -Schleuse. Er erbaute die Kapelle eigenhändig und stiftete sie der Muttergottes zum Dank dafür, dass sie ihn „mehrfach vor dem Tod gerettet“ habe (sie bewahrte ihn seiner Meinung nach sowohl vor den Hochwasserfluten der Isar als auch vor Felsstürzen des Steilhanges). Unterhalb der Kapelle entspringt die kleine Jakobsquelle, die von Achleitner gefasst und in das Ensemble integriert wurde. Beiderseits der Quellgrotte schmücken kleine Höhlen mit Andachtsbildern und Kerzen den Unterbau der Kapelle, die häufig mit frischen Blumen und brennenden Kerzen geschmückt ist und sich nach mehreren Renovierungen in gutem Zustand befindet. Richtung Fluss schließt sich unterhalb ein offener Hof mit 14 steinernen Kreuzwegstationen und einem Freiluft- Altar unter Bäumen an. Achleitner war es auch, der die ersten Serpentinenwege in diesem Bereich des Isarsteilhanges errichtete, wozu er ebenfalls aus Nagelfluh Stützmauern und Viadukte entlang der Felswand anlegte. Zur Bauzeit bestand ganz Harlaching nur aus der St.-Anna-Kirche etwas weiter nördlich oben an der Hangkante, dem St. Anna benachbarten Gutshof (heute Restaurant Harlachinger Einkehr ) und einigen Nebengebäuden; das Schloss Harlaching war 1796 abgebrannt und stand als Ruine leer. Bis heute ist die Marienklause besonders in der Zeit der Maiandachten ein beliebtes Ziel für Marien prozessionen , betreut wird das Kirchlein heute vom katholischen Dekanat München-Südost.
Details
- Kategorie
- Kirche
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/marienklause_(m%c3%bcnchen)
- Wikidata Id
- Q1659088
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026