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St. Peter (München)

Beschreibung
Am 14. Februar 1327 fiel fast ein Drittel Münchens einer Brandkatastrophe zum Opfer. Der Ostchor von St. Peter brannte bis auf die Außenmauer nieder, das Kirchenschiff konnte gerettet werden, die Türme brannten aus. Wahrscheinlich wurde dann am Ende des Kirchenschiffes eine Mauer eingezogen, um weiterhin Gottesdienste feiern zu können. Beim Wiederaufbau wurde die Kirche um zwei Joche verlängert. Die Wände des Langhauses wurden nach außen verlegt, sodass zwischen den ins Kircheninnere einbezogenen Strebepfeilern Seitenkapellen angelegt werden konnten. [ 3 ] Diese Kapellen wurden meist von Patriziern gestiftet, verfügten über eigene Geistliche und dienten der Stifterfamilie auch als Grablege. [ 3 ] [ 4 ] 1365 [ 5 ] oder 1368 weihte der Freisinger Fürstbischof Paul den neuen gotischen Hochchor. 1378/1379 erhielt er noch zwei gotische Gewölbeeindeckungen. Von 1379 bis 1386 [ 6 ] wurde das Westwerk umgestaltet, wobei man sich von der gotischen Zweiturmanlage löste. Die beiden ausgebrannten Türme wurden abgeschrägt und zwischen den beiden Stümpfen ein einzelner Turm errichtet, der heute mit seiner offenen, rundumlaufenden Aussichtsgalerie ein beliebter Aussichtspunkt ist. Um 1407 wurden die beiden vorgelagerten Treppentürmchen am Westportal angesetzt.
Details
- Kategorie
- Kirche
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/st._peter_(m%c3%bcnchen)
- Wikidata Id
- Q707645
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026