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Isartortheater

Beschreibung
Spätestens 1822 zeichnete sich für die Öffentlichkeit ab, [ 3 ] dass das Theater schließen könnte: Direktor Carl Carl (1787–1854), der die Intendanz von Gründer Carl August de la Motte (1768–1841) übernommen hatte, setzte äußerst erfolgreich auf einen Spielplan volkstümlicher Unterhaltung, wobei Carls selbstbewusstes Wirken nicht ohne Neid und Kritik gesehen wurde. Als dem Isartortheater zugunsten der ersten Bühne des Landes, des Hof- und Nationaltheaters , die staatliche Dotation gekürzt wurde [ 4 ] und auch die Kritik an Carls Spielplan und Aufführungspraxis stärker wurde, schloss Carl am 22. Juli 1825 mit Ferdinand Graf Pálffy von Erdőd (1774–1840), dem Besitzer des Theaters an der Wien , für die Monate August und September einen Gastspielvertrag ab, der in der Folge auch vom königlich bayerischen Hof zur Kenntnis genommen wurde. [ 5 ] Somit wurde ab August 1825 das Theater geschlossen bzw. in seiner Widmung nicht mehr bespielt: Direktor Carl übersiedelte mit dem 26 Mitglieder umfassenden Ensemble nach Wien , wo er ab 18. August 1825 am Theater an der Wien [ 6 ] unter anderem jene Stücke aufführen wollte, die in München keinen Anklang fanden. Carl, der versprochen hatte, samt Ensemble noch im November 1825 an das Isartor zurückzukehren, [ 7 ] übernahm bereits im nächsten Jahr die Bühne am Wienfluss , die er, inklusive diverser Schließzeiten, bis 30. April 1845 leitete und ihn zum Millionär werden ließ.
Details
- Kategorie
- Theater
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/isartortheater
- Wikidata Id
- Q1468168
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026