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Damenstiftskirche
Beschreibung
Der Grundriss der Damenstiftskirche St. Anna ist in ein Längsrechteck eingeschrieben. Er zeigt eine Addition dreier Einzelräume: querrechteckiger Vorraum mit Empore, längsrechteckiger Zentralraum mit kurzen Seitenarmen, querrechteckiger Chorraum. Der Vorraum trägt eine Orgelempore. Ihm schließen sich seitlich Treppenhäuser an. Wichtigstes Gliederungselement des Innenraums sind die Wandpfeiler. Sie sind mit korinthischen Dreiviertelsäulen besetzt. Den Doppelsäulen an den Pfeilerstirnen entsprechen gedoppelte Gurtbögen, den Einzelsäulen die Arkadenbögen der Kreuzarme. Schrägen innerhalb der Wandpfeiler stärken den Charakter als Zentralraum. Hauptraum (inklusive Kreuzarme) und Chor haben gleiche Breite. Der Chor zeigt eine flache Altarnische und mit Quertonnen gedeckte, flache Abseiten. Flachkuppeln decken Gemeinderaum als auch Chor. Einerseits bildet der Innenraum eine architektonische Einheit, andererseits wurde die gewünschte Trennung zwischen Laien und Ordensfrauen erreicht, die in Ruhe und Abgeschiedenheit ihre Gottesdienste feiern wollten.
Details
- Kategorie
- Kirche
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/damenstiftskirche_(m%c3%bcnchen)
- Wikidata Id
- Q318800
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026