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St. Salvator

Beschreibung
Ein wesentlicher Beitrag zur Überlassung der Kirche an die griechische Gemeinde hatte Friedrich Thiersch . [ 2 ] Dieser hatte den lange unterschätzten Beitrag des Christentums (und später der Orthodoxie) auf die Kultur und Wissenschaft Ostroms erforscht und darüber auch in der in Wien erscheinenden griechischen Gelehrtenzeitung Hermes ho logios veröffentlicht. Hatte er zuvor 30 griechische Studenten an die Kadettenschule in München holen lassen, so sah er nun auch die Religion als notwendigen Bestandteil der Bildung an. Er hoffte, dass sich dank der Kirche auch eine größere griechische Gemeinde in München bilden würde, wie das zu jener Zeit bereits in Wien und Leipzig der Fall war, wo Griechen einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft und zum Außenhandel leisteten. Ein Gegner der Idee einer Kirche war anfangs der russische Diplomat Alexandru Sturdza , der ganz im Sinne der Aufklärung die Verknüpfung zur Religion vermeiden wollte, letztendlich von Wilhelm Traugott Krug umgestimmt wurde. [ 3 ] 1828 überließ König Ludwig I. mit Majestätsbeschluss vom 22. und 30. September 1828 das Gebäude zur Nutzung. Die Kirche selbst blieb im Besitz der Krone und ist bis heute Eigentum des Freistaates Bayern , der die Rechtsnachfolge auch des wittelsbachischen Besitzes angetreten hat. Nachdem Leo von Klenze die Kirche für Gottesdienste nach dem orthodoxen Ritus umgebaut hatte, wurde am 18. Dezember 1829 St. Salvator nach griechisch-orthodoxem Ritus eingeweiht. [ 4 ]
Details
- Kategorie
- Kirche
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/st._salvator_(m%c3%bcnchen)
- Wikidata Id
- Q328188
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026