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Wallfahrtskirche St. Anna

Beschreibung
Von der Harlachinger Straße gelangt man etwas oberhalb der Kehre über einen kurzen Fußweg entlang einer unverputzten Steinmauer zum Torbogen des Friedhofs , dessen Gitter von Karl Beck stammt. In der Mitte des kleinen Friedhofs liegt der Kirchenbau, der im Wesentlichen aus einem nach Osten gelegenen, gedrungenen Chorturm auf etwa sieben Mal sieben Meter messender quadratischer Grundfläche besteht, an den sich nach Westen zur Hangkante hin ein einschiffiges Langhaus auf einem Grundriss von etwa elf Mal acht Metern anschließt. Das verputzte und ockergelb gestrichene Backstein - Mauerwerk der Fassade wird durch weiß gehaltene Gliederungselemente wie Eck lisenen , Dach gesimse , Fenster- und Türrahmungen aufgelockert. Die nahezu fensterlose östliche Front weist den Besucher entlang der von drei hohen Segmentbogenfenstern aufgelockerten Nordwand des Baus zum niedrigen Seiteneingang am Westende der Wand. Das mit roten Ziegeln gedeckte Satteldach bindet über ein Schleppdach auch die südlich dem Chor angefügte Sakristei mit darüber liegendem Oratorium ein und umfasst in einem schmalen Streifen auch den in seiner Bausubstanz mittelalterlichen Chorturm. Der für eine Wallfahrtskirche ungewöhnlich niedrige Turm wird von einem Pyramidendach gedeckt, das vermutlich eine Notlösung darstellt. Ein Gegengewicht zum Turm bildet das der Westfassade vorgebaute polygonale Treppenhaus, das zur Orgelempore und zum Dachstuhl führt.
Details
- Kategorie
- Kirche
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/wallfahrtskirche_st._anna_(harlaching)
- Wikidata Id
- Q1406352
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026