Ein Link für alles: Scanne oder teile diese Seite — oder druck den QR-Code auf Flyer und Plakate. Besucher:innen landen direkt hier, mit Karte und Anfahrt.
Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen

Beschreibung
Die Diskussion um das von der Rosa Liste München und anderen Gruppen gewünschte Münchner Denkmal für die von den Nationalsozialisten verfolgten Lesben und Schwulen ging bereits auf den Anfang des 21. Jahrhunderts zurück. Erste Bemühungen auf politischer Ebene fanden keine Zustimmung. Die Ablehnung wurde damit begründet, dass man nicht jeder Opfergruppe einzeln gedenken wolle. Im Jahr 2008 beantragten Thomas Niederbühl , der Vertreter der Rosa Liste München, und die Grünen im Münchner Stadtrat , auch in München der schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus mit einem Mahnmal zu gedenken. Als Standort schlugen sie den Oberanger vor. [ 7 ] Im Jahr 2011 beschloss der Münchner Stadtrat ein solches Denkmal einzurichten. 2014 wurde die Künstlerin Ulla von Brandenburg als Gewinnerin eines vom Kulturreferat der Stadt ausgeschriebenen Wettbewerbs mit der Ausführung beauftragt. [ 2 ] Die Errichtung eines neuen Geschäftshauses am Standort des Denkmals führte zu einer neuerlichen mehrjährigen Verzögerung bei der Ausführung. [ 14 ] Das Denkmal wurde schließlich am 27. Juni 2017 der Öffentlichkeit übergeben. [ 5 ]
Details
- Kategorie
- Denkmal
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/denkmal_f%c3%bcr_die_im_nationalsozialismus_verfolgten_lesben_und_schwulen
- Wikidata Id
- Q31841217
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026