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Gustav-Landauer-Denkmal

Beschreibung
Der ersten Planungen dazu aus dem Jahre 1922 waren auf die Ideengebung einer Tochter Landauers zurückzuführen. Diese Idee wurde von der Münchner Arbeiterbörse der Gewerkschaft Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) aufgenommen und ausgeführt. Ab 1923 wurden aus aller Welt Spenden zur Verwirklichung gesammelt, vor allem von weiteren Ortsvereinigungen der FAUD. Aber auch manche prominente Geldgeberinnen standen auf der Liste: die Frauenrechtlerinnen Lida Gustava Heymann , Anita Augspurg und Helene Stöcker . Das Denkmal hatte Ausmaße von mehreren Metern Höhe und trug die Inschrift: Jetzt gilt es noch, Opfer anderer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille unscheinbare Opfer, um für das rechte Leben ein Beispiel zu geben. 1870 – Gustav Landauer – 1919 . Eine Einweihungsfeier am 1. Mai 1925 mit dem geladenen Redner Rudolf Rocker wurde jedoch verboten, um den laut Polizeierklärung „zweifellos zu erwartenden Gesetzesverletzungen vorzubeugen“. In den Folgejahren versammelten sich dann Anfang Mai jeweils etwa 70 Personen am Denkmal, darunter Syndikalisten der FAUD und „ Freie Sänger “.
Details
- Kategorie
- Denkmal
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/gustav-landauer-denkmal
- Wikidata Id
- Q1555490
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026