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Flaucher

Beschreibung
Eine bedeutende Umstrukturierung erfuhr das Gebiet zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als der Isar-Werkkanal zum Zweck des Betriebes der sukzessive erbauten Kraftwerke Isarwerke I–III angelegt wurde. Seither wird das Wasser für den Betrieb der Kraftwerke bereits am Großhesseloher Wehr in den Werkkanal ausgeleitet, der ab dort über eine Strecke von rund 4,3 Kilometer über das Isarwerk I (erbaut 1906 bis 1908) etwas oberhalb der Marienklause bis zum Isarwerk II (erbaut 1921 bis 1923) auf Höhe des Flaucherwehrs parallel zur Isar verläuft, von dieser nur durch einen Deich getrennt. Ab dem Isarwerk II folgt der Werkkanal unter dem alten Namen Großer Stadtbach die nächsten eineinhalb Kilometer dessen Verlauf in relativ gerader Linie bis zum Isarwerk III (erbaut ebenfalls 1921 bis 1923) bei der Braunauer Eisenbahnbrücke , unterhalb dessen er wieder in die Isar mündet, während der Fluss ab dem Flaucherwehr einen leichten Bogen beschreibt, wodurch ein kreissegmentförmiger Teil der westlichen Isarauen als Insel zwischen dem Großen Stadtbach im Westen und der Isar im Osten von der westlichen Isar-Niederterrasse abgetrennt wurde. Dieses bewaldete Auensegment bildet die westlichen Flaucheranlagen, die etwa auf halber Strecke zwischen den Isarwerken II und III beim Heizkraftwerk Süd von der Trasse des südlichen Mittleren Ringes durchschnitten werden, der an dieser Stelle auf der Brudermühlbrücke die Isar überquert.
Details
- Kategorie
- Park
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/flaucher
- Wikidata Id
- Q1427434
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026