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Leopoldpark
Beschreibung
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Leopoldpark als Erweiterungsfläche für die Ludwig-Maximilians-Universität als Sonderfläche Hochschule im Stadtentwicklungsplan ausgewiesen. In der Mitte der Anlage wurde unter dem alten Baumbestand der 1969 von einer Studenten-Initiative gegründete Uni-Kindergarten errichtet. Nach Bürgerprotesten zum Erhalt des Parks bebaute die Ludwig-Maximilians-Universität nur den Ostteil mit Studentenwerk, Mensa und dem Gebäude für die pädagogische und psychologische Fakultät („Schweinchenbau“). [ 7 ] Zu weiteren Protesten kam es, als das Erzbischöfliche Ordinariat den Südteil des Parks mit einem Erweiterungsbau für das Priesterseminar der Erzdiözese bebauen wollte, obwohl die bestehenden Räume bei weitem nicht ausgelastet waren. Zunächst waren im Bauantrag fünf Baukörper vorgesehen, die den südlichen Park vollständig überbaut hätten. Nach weiteren Protesten, Demonstrationen und einer Pressekampagne der Aktion Maxvorstadt unter Beteiligung von Künstlern wie Ali Mitgutsch und dem Architekten Karl Klühspies reduzierte die Kirche ihren Anspruch auf ein Bürogebäude direkt an der Leopoldstraße und ließ den Baumbestand im Hintergrund bestehen. Dieser Teil wurde im Mai 1979 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, aus Spenden von Bürgern konnten Bänke beschafft werden. Der fehlende Bedarf für die Räume zeigte sich jedoch darin, dass das Bürogebäude nie von der Kirche als solches genutzt, sondern sofort nach Fertigstellung kommerziell vermietet und nach einigen Jahren verkauft wurde. [ 8 ] Die Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde an der LMU befinden sich in dem Gebäude. [ 9 ]
Details
- Kategorie
- Park
- Wikipedia
- https://de.wikipedia.org/wiki/leopoldpark_(m%c3%bcnchen)
- Wikidata Id
- Q21968076
Daten: Wikidata München · Stand: 11.10.2026